Spielen nach Stilen, Teil 3

Nach dem Ausflug ins Afrokubanische ist in der dritten Folge das Genre Pop dran. Micha Fromm zeigt euch hier, wie ihr am Schlagzeug authentisch und effektiv zu Popmusik trommelt.

 

 


Portmonnaie aufs Fell!



©Samira Neitzke Fotografie

Popmusik ist ein weit gefasster Begriff. Er bezeichnet die aus den USA stammenden populären Musikformen des 20. Jahrhunderts, beginnend mit dem Rock‘n‘Roll und der Beatmusik der 50er und 60er Jahre. In die für den „Mainstream“ produzierte Popmusik werden verschiedene Musikstile integriert. Dabei werden diese meist stark vereinfacht, um sie für die breite Masse leichter zugänglich zu machen.

Weniger trommeln

Wichtig für effektives Pop-Drumming ist der Gedanke der Einfachheit und Eingängigkeit. Wenn ihr für einen Popkünstler spielt, werdet ihr mit wilden Fill-ins und vielen Noten niemanden beeindrucken. Ganz im Gegenteil. Das Ziel sollte sein, genau abzuchecken, was der jeweilige Song braucht. Wie könnt ihr die wichtigsten Eckpunkte eines Grooves mit möglichst wenigen Noten darstellen? Dazu habe ich euch einen Groove (Beispiel 1) notiert und diesen für die Beispiele 2, 3 und 4 dann schrittweise vereinfacht. Probiert dies auch mit anderen Grooves aus eurem Repertoire aus. Lasst beispielsweise mal in der Strophe eines Popsongs die Hi-Hat komplett weg. Wenn sie dann im Refrain hinzu kommt, erzielt ihr dadurch einen enormen Steigerungseffekt.

Feel, Dynamik, Schlagzeug-Sound

Der Anspruch des Popdrummings liegt neben der Reduzierung der Patterns darin, timingsicher zu spielen und das jeweilige …


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