Inner Pulse Trainer Teil 3

In der letzten Folge ging es um Subdivisions, wie man unterschiedliche Unterteilungen erfühlt und aus dem Stand abzurufen versteht. Diesmal beschäftigt sich Frank Mellies mit euch um die genaue Platzierung auf der „Perlenkette“ dieser Subdivisions.

 

 


Pünktlich auf die Sekunde


Wir starten mit dem sogenannten Micro-Time-Trainer. In der Sechzehntel-Subdivision haben wir pro Zählzeit jeweils vier „Perlen“ oder Rasterpunkte. In der Triolischen Subdivision sind es drei (die Achtel ignorieren wir, da sie in der Sechzehntel-Subdivision enthalten sind).
Wir beginnen damit, dass du jeden einzelnen Rasterpunkt einmal „abklatschst“. So lernst du jeden Rasterpunkt kennen und wirst merken, wie unterschiedlich sich die einzelnen Platzierungen anfühlen.

Wie bei den Übungen im letzten Workshop-Teil ist das Ziel auch hier, sich an die unterschiedlichen „Feels“ zu gewöhnen und diese abzuspeichern. Diese Übungen werden dich langfristig in die Lage versetzen, zu allem was du spielst, laut mitzuzählen. Der angenehme Effekt wird sein, dass Synkopen ihren Schrecken verlieren und du die Platzierung von Schlägen nicht mehr erraten musst, sondern den Ort genau fühlst und benennen kannst. Du weißt immer, wo der Puls ist und wo die „Eins“. Das erleichtert auch die Kommunikation innerhalb der Band: „Sag mal, wo genau liegt dieser Abschlag am Ende der Strophe? – „Auf dem ‘Und‘ der Drei.“ Darüber hinaus wirst du mit der Zeit feststellen, dass du immer „schneller hören“ kannst.

Die Übungen enthalten immer drei Ebenen: Hören (den Klick), Spielen beziehungsweise Klatschen und Vokalisieren.

Wähle ein Tempo, in dem du jede Silbe gut sprechen kannst. Das Ziel ist kein hohes Tempo, sondern Perfektion. Zum Anfang sind 40 oder 50 bpm vollkommen ausreichend.   
Achte auf gleichmäßigen Fluss der Zählsilben.
Achte darauf, dass Vokalisation, Klick und Schläge dort, wo sie zusammenfallen, schön synchron, also gleichzeitig erklingen und nicht „flamen“. Also Ohren auf und hinhören. Wenn es klingt wie ein Sound, dann bist du drauf. 

Block 1: der Rasterpunkt der Subdivisions

Zum Einstieg in die Übung von Block 1 synchronisiere erst deine Stimme mit dem Metronom, dann beginne mit dem Klatschen. Du kannst ruhig erst mal nur auf der Zählzeit „eins“ klatschen und, falls nötig, dich während „zwei“, „drei“ und „vier“ wieder auf den Klick einpendeln. (Für Beispiel 1 bedeutet das: Du klatschst nur auf der ‘Und‘ der Eins. Den Rest des Takts lediglich vokalisieren, hören, einpendeln).
Wenn das gut läuft, erhöhe die „Dichte“ der Übung, indem du das Klatschen auf der Zählzeit „drei“ hinzu nimmst. Später dann auch „zwei“ und „vier“. Deine Fehlerquote sollte nie über zehn Prozent steigen. Sonst übst du uneffektiv.

Anwendung am Schlagzeug

Diese Übungen kannst du natürlich auch auf das Set übertragen (aber erst ordentlich „durchklatschen“):
Mach diese Übungen mit allen …

Den vollständigen Workshop findet ihr in Ausgabe 1/17 von DrumHeads!!
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