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Pearl Sensitone Heritage Alloy Snares – solide Arbeitstiere

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Die Sensitone Snares aus dem Hause Pearl erfreuen sich seit 25 Jahren größter Beliebtheit und stehen für solide Verarbeitung und Klangeigenschaften. Nun bekommt die Serie eine kleine Überarbeitung, die sich optisch an früheren Modellen orientiert.

Die neuen, oder sagen wir doch besser, die überarbeiteten Sensitones, gibt es weiterhin mit jeweils drei unterschiedlichen Metallkesseln je in 14x5 Zoll und 14x6,5 Zoll. Denn äußerlich sind die Unterschiede zu den Vorgängern nur beim genauen Hinsehen bemerkbar.

Zur Auswahl stehen die Materialien Stahl, Messing und Aluminium und damit auch drei unterschiedliche Klangcharakteristiken. Die Hardware der Trommeln ist hingegen identisch, somit sind alle drei Modelle nun mit der bekannten SR-017 Snare-Abhebung und 2,3mm SuperHoop II Spannreifen ausgestattet. Zum insgesamt klassischen Erscheinungsbild tragen die Spannböckchen in Brückenform bei, die durch ihre kleinen Auflageflächen für wenig Kontakt zum Kessel sorgen und damit auch wenig Sustain schlucken. Ab Werk kommen die Snares ganz klassisch mit Smooth-White-Ambassador-Fellen, stets eine verlässliche Wahl, die sich bei den Sensitone Heritage als goldrichtig herausstellt.

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Kontrollierter Ton

Den Anfang beim Soundcheck macht die Variante in Stahl. In mittleren bis höheren Stimmungen entwickelt sie einen prägnanten Attack gepaart mit mittleren Obertönen. Gerade bei Stahl-Snares ist doch meist die eine oder andere Dämpfungsmethode vonnöten, um den hohen, störenden Obertönen Herr zu werden. Nicht aber im Falle der Sensitone Steel. Denn hier kann man sich sämtliche Soundkontrolle sparen, da das Obertonspektrum sehr ausgewogen ist. Der Klang ist markant, aber nicht zu scharf. Die Rimshots schnalzen knackig durch die Gegend, aber auch hier bleibt man von unangenehmem Klirren verschont. Die Snare ist von den drei Modellen der perfekte Allrounder und dürfte aufgrund ihrer guten Kontrollierbarkeit auch für den Studioeinsatz geeignet sein.

Etwas schärfer geht es beim Modell mit Messingkessel zur Sache. Im Vergleich zum Modell aus Stahl bringt sie es zu einer höheren Lautstärke und ist auch eine gute Spur bissiger. Ähnlich wie die Stahl-Snare entfaltet sie ihr zeitloses, klassisches Klangspektrum am besten in mittleren- bis leicht erhöhten Stimmungen. Trotz ein paar weniger Obertöne, die hier und da hervortreten, gibt es keinen Bedarf an Dämpfungsmaterial.

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Weich, aber mit Schmackes

Die Sensitone aus Aluminium mit 1,2 mm starken Kessel entwickelt schon in tiefer Stimmung ein herrlich trockenes und kraftvolles Klangerlebnis, zu dem sich ein paar feine Obertöne gesellen. Zur weicheren Ansprache und dem fokussierten Ton kommen kernige, krispe Mitten hinzu, die den Klang der Trommel zu einer runden Sache machen.

Die Ansprache und Einstellung des Ultra-Sound-Teppichs aus Bronze gehen jeweils im Prinzip in Ordnung, könnten zugegebenermaßen aber doch etwas feiner vonstatten gehen. Das Stimmen ging dank der feinlaufenden Gewinde bei allen Modellen stets leicht von der Hand.

Fazit

Die Sensitone Heritage Snares sind nach wie vor aus der Mittelklasse der Snaredrums nicht wegzudenken und sind solide Arbeitstiere mit ausgewogenem Klangbild. Mit den drei Kesselmaterialien wird ein großes Klangspektrum abgedeckt, wodurch ein Großteil der Drummer hier fündig werden dürfte. Die Preise richten sich nach den Materialien und sind entsprechend angemessen.

› Jannis Borgmann

Info: www.pearldrum.com/eu

Tags: Snares, Stahl Snare

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