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Test: Spectrum Ultra Violet Stain

Die neue Kompaktklasse

Mit der Spectrum-Serie besetzt PDP nun auch eine Zwischenstufe zwischen Einsteiger- und Mittelklasse. Preislich reihen sich die Trommeln zwischen den Kits der Mainstage- und Concept-Serie ein. Wo sie qualitativ stehen, zeigt unser Test.

 Pdp Spectrum Ultra Violet Stain

Zwar steht auf dem Typenschild „Designed in California”, gefertigt werden die Hybridkessel aus Pappel und Ahorn jedoch nicht in den USA, sondern in Fernost. Interessant sind die für sie verwendeten Hölzer: Pappel und Ahorn waren in den Sechzigern und Siebzigern die bevorzugten Materialien, wenn es um den Trommelbau ging. Große Firmen haben mit Sets aus diesen Hölzern Musikgeschichte geschrieben. Somit wirft PDPs neue Produktreihe zwei zusammenhängende Fragen auf: Kann die Spectrum-Serie diese großen Fußstapfen ausfüllen? Und soll sie das überhaupt?

Alte und neue Hardware

Die Spannböckchen setzen einen stilvollen Vintage-Akzent. Teardrop-Turret-Lugs nennen die sich. Die gleichen Bauteile hat PDP auch schon in der Daru-Jones-New-Yorker- Serie eingesetzt. Die Stimmschrauben münden hier in einen zylindrischen Turret (deutsch: „Türmchen“), von dem eine Art gebogener Schweif abgeht, sodass das Ganze von oben gesehen die Form einer Träne („Tear drop“) hat. Neu an diesem Shellset ist das Floating- Tom-Mount-System, abgekürzt mit FTM, zur Aufnahme der Toms. Es besteht aus einem an der Kesselwand aufliegenden Gummipuffer mit Metallkern, auf dem der eigentliche Tomhalter aufgeschraubt ist. Weitere Hardwarekomponenten, wie die Telescope-Bassdrumfüße, die Resonant- Standtom-Beine und die Doppel-Tomhalterung entstammen der Concept-Maple-Serie. Die Snare ist mit einer PDP-Standard-Abhebung und einem zwanzigspiraligen Stahlteppich bestückt.

Unterschiedliche Stimmungen

Die 22 mal 18 Zoll große Bassdrum unseres Testsets ist, wie alle anderen Trommeln auch, mit Remo-UK-Fellen bestückt. Für sie ist im Lieferumfang außerdem ein kleines Dämpfkissen inbegriffen. Schon die werkseitig aufgebrachten Felle geben bei richtiger Einstellung einen akzeptablen Sound her, mit dem das Dämpfkissen überflüssig wird. Den sechslagigen Trommeln lassen sich im Handumdrehen satte und trockene Sounds entlocken. Das ist auch der erfreulichen Tatsache zu verdanken, dass der Spectrum-Serie True-Pitch-Stimmschrauben spendiert wurden. Damit geht das Stimmen leicht von der Hand, sodass viele unterschiedliche Stimmungen generiert werden können. Die durchweg gute Verarbeitung der Kessel kommt einem dabei entgegen, wenngleich das Kesselinnere und die 45 Grad steile Gratung etwas grob geschliffen sind. Dies erweist sich allerdings als rein optischer Mangel, der keinerlei Einfluss auf den Klang hat. Richtig spannend wird es, wenn man hochwertige Felle wie ein PS3 oder, für etwas mehr Ton, ein Coa ted Emperor aufzieht. Die Bassdrum erzeugt stets ein gutes Maß an Attack, ein kurzes Sustain und einen ausgeprägten Bassbereich. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im Drumheads-Magazin Ausgabe 01 / 2020

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