Yamaha DTX8 und DTX10 - Das volle Programm matomo

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Yamaha DTX8 und DTX10 - Das volle Programm

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Die Bezeichnung DTX haben alle E-Drumsets von Yamaha gemeinsam. Noch 2020 waren nur Einsteiger-Sets der DTX400-Serie verfügbar. Dann erschien mit dem DTX6 ein Mittelklasse-System auf Basis des DTX-Pro Moduls. Jetzt sollen Yamahas DTX8 und DTX10 die Profi-Liga erobern.

In 2021 hat der Hersteller also sein Augenmerk auf den Profi-Bereich gerichtet und hat die Serien DTX8 und DTX10 eingeführt. Das DTX8 baut auf dem DTX-Pro-Modul auf, das DTX10 ist mit dem erweiterten DTX-PROX ausgestattet. Beide Sets zeigen schon rein optisch einen noch höheren Anspruch als das DTX6. Das DTX10 bedient alle Anforderungen des High-End-Niveaus und liegt mit den unverbindlichen Preisempfehlungen im Bereich zwischen rund 4.500 und 5.100 Euro. Einen Mittelweg geht man mit dem DTX8, das erlesene Features seines großen Bruders besitzt, aber durch seine etwas schlankere Ausstattung deutlich günstiger angeboten werden kann – mit einem Einstiegspreis von 2.856 Euro.

dtx8k m rw f 0001Yamaha DTX8

Stattlich und noch stattlicher
Je Serie sind zwei Drumset-Konfigurationen verfügbar. Das „kleinere“ DTX8 umfasst neben seinem Kick-Pad und Hi-Hat-Controller eine 12-Zoll-Snare mit zwei Zonen für Rimshots respektive Fellschläge, drei 10-Zoll-Tom-Pads, zwei 13-Zoll-Crash-Pads und ein 15-Zoll-Ride. Alle Becken haben jeweils die drei Zonen Edge, Bow und Bell, ebenso die des DTX10. Hierbei handelt es sich um 13 und 15 Zoll große Crashes und ein imposantes 17-Zoll-Ride. Außerden besitzt das DTX10 zwei 10-Zoll-Tom-Pads eines in 12 Zoll (als Floortom). Die Snare und Hi-Hat sind identisch wie beim DTX8. Bei den Drum Pads haben Käufer erstmals die Wahl, ob sie anstelle von Yamahas „Textured Cellular Silicone“, oder kurz: TCS, lieber Schlagflächen mit Mesh-Heads haben wollen. Die zweilagigen Meshs werden von Remo für Yamaha produziert. Hierin bestehen die Unterschiede zwischen den zur Wahl stehenden Konfigurationen. Es gibt sowohl beim DTX8 als auch beim DTX10 je eine Mesh- und eine Silikon-Variante (im Produktnamen jeweils mit "M" bzw. "X" bezeichnet). Letztere ist in beiden Fällen mit einem höheren Preis verbunden.
Beim Bassdrum-Pad darf das DTX10 sich noch einmal hervortun: Das KP128 Kick-Pad präsentiert sich mit 12-Zoll-Mesh-Fell und mehrschichtigen Schlagflächen-Kissen. Eine Fußmaschine für die Bassdrum ist in keinem der Sets enthalten – hier können Spieler also nach Gusto selbst entscheiden. Die flexiblen Rack-Systeme heißen entsprechend den Drumsets RS8 beziehungsweise RS10-HXR Hexrack. Während das RS8 schwarz beschichtet ist, zeigt sich das RS10 in hochglänzendem Aluminium.


Nähe zum Klassischen
Richtige Kessel und hochwertige Hardware sind Bestandteile all dieser Kits, was ihnen Erscheinungsbilder fast wie von Akustik-Sets verleiht. Die Holzkessel von Snare und Toms bestehen aus Birkensperrholz und werden in zwei Finishes angeboten – in Natur oder mit der Lackierung „Black Forest“ (mattschwarz). Im Falle des DTX10 ist ein Holzkessel auch am Bassdrum-Pad vorhanden. Nicht nur die Finishes, sondern auch die Böckchen und Spannreifen entstammen Yamahas High-End-Akustik-Serien, etwa dem Live Custom Hybrid. Dieser Eindruck von „Echtheit“ wird umso mehr durch das realistische Spielgefühl unterstrichen.

dtx prox o 0001DTX-PROX E-Drum-Modul

Elektronischer Gehalt
Beide Module halten neue Samples mit echten Drumsounds aus Profi-Studios bereit. Insgesamt werden mit dem DTX-PRO 400 und auf dem DTX-PROX 700 Samples vorgelegt, darüber hinaus können maximal 1000 eigene geladen werden. Verschiedene Effekte sowie der Raumklang aus den Studios kann hinzugemischt werden. So sind viele individuelle Kits konfigurierbar, die bearbeitet werden können und über Stereo und USB ausgegeben werden können. Vorprogrammiert sind beim PRO-Modul 40 Kits, beim PROX-Modul 70, dazu kommen je bis zu 200 selbst speicherbare Kits.Das PROX hat zudem acht Mono- beziehungsweise vier Stereo-Einzelausgänge für Mehrspur-Recording oder FOH-Aufgaben und eine Bluetooth-Funktion. Midi-Ausgänge sind bei beiden Modulen eingebaut. Die Module können ohne Interface direkt am Rechner angeschlossen werden. Download-Codes für Cubase AI liegen den Modulen bei. Wer sein Drumming aufzeichnen und teilen will, kann dies via Rec’n’Share-App sowohl in Audio- als auch Video-Form tun. Die App (Android und iOS) ist kostenlos. Zusätzlich bieten die Module Trainingsprogramme und Übungsstücke. Zu erwähnen sind außerdem die Kit-Modifier-Regler an beiden Modulen, je drei an der Zahl. Damit können Effekte in Echtzeit ein- und ausgestellt werden. Zwei Regler sind für Ambience (Raumklang) und Kompression zuständig, einer für Effekte aus dem Effekt-Prozessor.

Yamaha DTXPro mit App-BedienungYamaha DTX-PRO mit App-Bedienung

In Kürze
Im Premium-Bereich stellt sich Yamaha mit diesen E-Schlagzeugen stark auf. Das DTX8 in seinen zwei Varianten bietet zwei Optionen, die verschiedenen Geschmäckern entgegenkommen und moderate Preise verzeichnen. Noch mehr Bandbreite bringt das DTX10.


› Daniel Schmitt

Tags: E-Drums

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