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Bassdrum-Fitness Teil 1

Bei Figuren, die zwischen rechter und linker Hand sowie der Bassdrum ablaufen, leidet manchmal die Präzision. Christoph Buhse gibt euch in diesem Workshop Tipps und Übungen zur Hand, mit denen eure Bassdrum garantiert an der richtigen Stelle sitzt.

Wer kennt das Problem nicht? Eigentlich könnt ihr schon viele Beats und Fills spielen, aber die Bassdrum zwickt noch. Sie sitzt einfach nicht richtig. Hier verrate ich euch meine Ideen, wie ihr die Bassdrum endlich dahin bekommt, wo sie hingehört.

Verschiebt Akzente
In der ersten Übung spielt ihr einfach Sechzehntel auf der Snare, der Handsatz lautet immer RLRL. Mit der Bassdrum schlagt ihr „Moving Accents“, d. h. die Bassdrum verschiebt sich pro Takt um ein 16tel nach hinten. Übt systematisch! Lernt alle Möglichkeiten der Reihe nach, wie beim Deklinieren von Vokabeln.
Zuerst die Bassdrum auf 1 und 3, dann auf 1e und 3e, danach auf 1+ und 3+ und so weiter. In Beispiel 1 findet ihr die ersten beiden Takte der Übung. Die Bass-drum ersetzt die Snare, das bedeutet, die Snare hat beim Bassdrumschlag Pause. Im Handsatz wird die entsprechende Hand weggelassen.

Gleichmäßig aber groovy
In langsamen Tempo hört sich das vielleicht etwas trocken an, aber seid geduldig: Im Lauf des Workshops machen wir Musik daraus. Damit es schon hier ein wenig groovt, setzt einen leichten Akzent auf die 2 und 4. Wem das alles noch zu leicht ist, schraubt das Tempo hoch.

Beispiel 1beispiel 1

Snare betonen
Nun kommt die erste höhere Hürde. Musik lebt von Dynamik. Eine Möglichkeit, Rhythmen interessant zu gestalten, sind Akzente. Also ran an den Speck! Eine einfache Idee ist, den Snareschlag nach jeder Bassdrum zu akzentuieren (Beispiel 2).  Mein Tipp: Akzente kommen dann am besten zur Geltung, wenn ihr die restlichen Schläge etwas leiser spielt. Kleine Bewe- gungen! Die Bewegung kommt aus den Händen, nicht den Armen.

Beispiel 2beispiel 2

Zweimal Bassdrum
So, weiter Vokabeln lernen. In der nächsten Übung (Beispiel 3) spielt ihr je zwei Bass-drumschläge im Achtelabstand.
Wie gesagt: Die Bassdrum ersetzt wieder die Snare, also lautet der Handsatz: BD–L–BD–L, dann weiter RLRL etc. Ihr werdet mit der Zeit so unabhängig sein, dass es euch egal sein wird, welche Hand ihr nehmt. Aber am Anfang solltet ihr nach Zucht und Ordnung üben – wo kommen wir denn sonst hin? Habt ihr das im gleichmäßigen Fluss drauf, akzentuiert ihr wie in Beispiel 2 jeweils den Schlag nach der Bassdrum (Beispiele 4a – d). Wenn ihr das schafft, seid ihr schon gut! Bei hohem Tempo ist das schon recht anspruchsvoll!

Beispiel 3beispiel 3

Beispiel 4abeispiel 4aBeispiel 4bbeispiel 4b

Beispiel 4cbeispiel 4cBeispiel 4dbeispiel 4d

Alles auf Toms
Die Snare soll zunächst Basis für die Übungen sein. Im wirklichen (Trommel-)Leben nehmt ihr noch die Toms dazu. Eine Übemöglichkeit könnte so aussehen: In Anlehnung an das zweite Beispiel spielt ihr die linke Hand auf dem hohen Tom, die rechte auf dem tiefen. Akzent mit links nach jedem Bassdrumschlag (Beispiel 5). In der letzten Übung kombiniert Ihr Snare und Toms (Beispiel 6). Eine andere Möglichkeit ist mit der linken Hand auf der Snare zu bleiben, während die rechte wandert, wohin ihr Lust habt. Hier ist eure Fantasie gefragt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Beispiel 5beispiel 5

Beispiel 6beispiel 6
› Christoph Buhse

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