Alesis Crimson Mesh Kit: Chamäleon mit Datenbank

Alesis stellt ein neues E-Kit im Mittelklasse-Segment auf die Bühne: Dem Nachfolger des DM 10 hat die Firma aus Rhode Island zum ersten Mal Meshheads mit auf den Weg gegeben. Wir haben es für euch auf Herz und Nieren getestet.

Die Zielgruppe des Crimson Mesh Kit sind vor allem ambitionierte Einsteiger und Fortgeschrittene. Neben allem erdenklichen Zubehör kommt das Drumset sogar mit einem Paar Drumsticks von Alesis. Man kann nach dem Aufbau also direkt loslegen. Dieser geht übrigens erfreulich einfach von der Hand. Mittels der beiliegenden Aufbauanleitung und des mitgelieferten Werkzeugs lässt sich das Rack kinderleicht montieren.

Die verchromten Rundrohre werden an den angebrachten Kunststoffverbindern eingesteckt und verschraubt. Auf insgesamt vier Füßen wirkt das Rack ausgesprochen stabil. Mittels L-Stücken lassen sich die Toms an den dafür vorgesehenen Kunststoffschellen befestigen. Am linken Ausleger befinden sich die Befestigungen für das Soundmodul und das Hi-Hat-Pad. Die beiden Beckenarme verfügen sogar über einen kleinen Galgen, der sich bei Bedarf auch einfach im Rohr versenken lässt. Das Snarepad wird auf einen ebenfalls mitgelieferten Snare-Ständer montiert, was in dieser Preisklasse eigentlich eher ungewöhnlich und daher umso erfreulicher ist.


Kompakt

Vertrieb InMusic    
Preis (UVP) 1.190 Euro    

Purpurrotes E-Drumset

Crimson bedeutet auf Deutsch „purpurrot”, daher verwundert es nicht, dass alle Drumpads in eben dieser Farbe gehalten sind. Im Kontrast mit den verchromten Rims und den schwarzen Meshheads ist das schon ein echter Hingucker. Die Tom-Pads kommen in acht und zehn Zoll, das Snare-Pad kommt sogar auf stolze zwölf Zoll Durchmesser. Alle Pads sind mit Zwei-Zonen-Triggern ausgestattet; somit haben das Fell und der Rand jeweils seine eigene Spielzone. Einzige Ausnahme hier ist das Kickpad. Ein Randtrigger ist hier schlichtweg nicht nötig. Positiv fällt auf, dass auch das Kick-Pad mit einem Meshhead-Fell bestückt wurde, was in dieser Preisklasse ebenfalls nicht üblich ist.
Hi-Hat und Crash-Pads kommen ebenfalls in zwölf Zoll. Bei diesen beiden handelt es sich um Single-Zonen-Pads, wobei das Crash-Pad zusätzlich eine Choke-Funktion spendiert bekam. Damit lässt sich das Becken abstoppen, was das Spielgefühl einem echten Becken näher bringen soll. Das 14 Zoll große Ride-Pad verfügt sogar über drei verschiedene Spielzonen für Kuppe, Spielfläche und Rand, was man sonst eigentlich nur in höheren Preisklassen findet.

Der Hi-Hat-Controller

Auch ein stabiler HiHat-Controller in einem Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff wird mitgeliefert. Der Controller steht auf einer massiven stählernen Bodenplatte. Justierbare Spikes sowie ein Klettstreifen schützen vor ungewolltem Verrutschen auf dem Drum-Teppich. Übrigens ist das Kickpad ebenfalls mit ausfahrbaren Spikes und Klettstreifen ausgestattet und steht bombenfest auf dem Teppich.

Das Drummodul

Das in edlem schwarz gehaltene Soundmodul ist das gleiche, das bei den Command- und Forge-Sets von Alesis zum Einsatz kommt. Es wirkt auf den ersten Blick sehr übersichtlich. Das chromfarbene Cursor-Rad sowie das blaue Display verleihen ihm eine gewisse Eleganz. Für die Lautstärke von Kopfhörer und Line-Ausgang sind zwei Potis zuständig. Auf der Rückseite befinden sich Klinkenanschlüsse für den Stereo-Line-Ausgang sowie ein …

Den vollständigen Artikel und viele andere Themen rund ums Schlagzeug findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 2/2017.