Sonor SQ1 im Test

Bei der Farbgebung der neuen SQ1-Schlagzeuge ließ sich Sonor von Auto-Klassikern inspirieren. Ein weiteres Feature aus der Automobilbranche verleiht den Drumsets, die wir zum Test baten, zusätzliche PS.

Das Konzept der Serie ist angelehnt an Sonors High-End-System SQ2, bei dem Schlagzeuger ihr eigenes Custom-Set zusammenstellen können. Die Spezifikationen der neuen Linie in der oberen Mittelklasse sind weitestgehend vorgegeben, wodurch die SQ1-Sets um einiges günstiger sind als ihre Vorlage.
Die vier verschiedenen Finish-Möglichkeiten sind durch Lackierungen klassischer Automobil-Oldtimer inspiriert und tragen klangvolle Namen wie „Hot Rod Red“, „Roadster Green“ oder „GT Black“. Das Testset fuhr bei uns im schnittigen „Cruiser Blue“ vor.

 
 

Verbessertes Trommelsustain dank Sonor-Technik

Sonor bietet Einzeltrommeln in den Größen 20, 22 und 24 Zoll bei der Bassdrum, 8, 10, 12 und 13 Zoll bei den Racktoms sowie 14, 16 und 18 Zoll bei den Floortoms an. Dazu gibt es eine einzeln erhältliche Snaredrum mit den Maßen 14 x 6,5 Zoll. Das zum Test vorliegende Shellset „322“ ist ein Dreiteiler mit einer 22 x 17,5 Zoll großen Bassdrum, einem 12 x 8 Zoll großen Racktom sowie einem
16 x 15 Zoll großen Floortom. Die Bassdrum kommt ohne integrierte Tomhalterung. Das Racktom muss also an einem separaten Stativ aufgehängt werden. Es werden noch zwei weitere vorkonfigurierte Shellsets angeboten, das 320 (20, 12 und 14 Zoll) und das 324 (24, 13 und 16 Zoll). Sämtliche SQ1-Kessel werden im Werk in Bad Berleburg/Aue aus europäischen Birkenholz gefertigt und im Sonor-eigenen CLTF-Verfahren (Cross Laminated Tension Free) verleimt. Die Trommeln sind jeweils zwölflagig und weisen eine Wandstärke von sieben (Toms) beziehungsweise zehn Millimetern (Bassdrum) auf. Über die Qualität lässt sich nicht streiten: Das Holz ist sorgfältig ausgewählt und fehlerfrei verarbeitet. Dank des Optimum-Shell-Measurements, kurz OSM, fällt der Gesamtdurchmesser etwas geringer aus als bei vergleichbaren Kesseln, was eine freischwingende Fellauflage auf der 45-Grad-Gratung ermöglicht.

Den vollständigen und viele weitere spannende Artikel findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 6/17.