Special: Drumsticks

Rumms – patsch – krack: Da war es durch, das letzte Paar brauchbare Drumsticks. Soll man nun auf die Schnelle ein neues aus der Grabbelkiste ziehen – oder ist das endlich der richtige Moment, mal einen genaueren Blick auf die zahlreichen Alternativen zu werfen, die der Drumstickmarkt bereithält?

Grob nachgezählt haben alleine die Marktführer jeweils um die 130 Sticktypen im Angebot. Somit gibt es zwar mit großer Wahrscheinlichkeit für jede Vorliebe und jeden Sound einen Stick, allerdings kann sich das Ganze auch zur Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen entwickeln.

Mit diesem Special möchten wir euch bei dieser Suche helfen. Zunächst werden wir die Anatomie von Drumsticks erläutern und aufzeigen, wie sie sich auf das Spielgefühl und den Sound auswirken. Im Anschluss stellen wir euch einige wichtige Hersteller vor. Wir haben uns außerdem für euch auf die Suche nach exotischen Drumstick-Extras gemacht – vom Aluminium-Tip bis zur wärmeaktiven Anti-Rutsch-Beschichtung.

Anatomie der Drumsticks

Zu Beginn sei ein Überblick über die wichtigsten Merkmale von Drumsticks gegeben; sie unterscheiden sich nach

  • Material
  • Dicke
  • Länge
  • Schaftform
  • Schulterverlauf
  • Tipform
  • Tipmaterial

Drumstick-Material

Das am häufigsten verwendete Material für Drumsticks ist Hickory, ein nordamerikanisches Hartholz aus der Familie der Walnusshölzer. Dicht auf den Fersen folgt das deutlich leichtere und weichere Ahorn (Maple). Außerdem wird Eiche (Oak) verwendet, eine Holzart, die noch schwerer und härter ist als Hickory. Auch Weißbuche (Hornbeam) ist ähnlich hart wie Hickory, die Haptik ist aber eine andere. Zuweilen werden Materialien wie Aluminium und Carbon verwendet, besonders dann, wenn die Haltbarkeit ein wichtiges Kriterium ist. Seltener werden dagegen exotische Hölzer oder laminierte Drumsticks (verleimtes Schichtholz) angeboten.

Dicke oder Stärke von Drumsticks

Zu Beginn der industriellen Stockfertigung Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Zahlen verwendet, um die Stärke eines Stocks zu definieren: 1 für sehr dick, 9 für sehr dünn. Die gängigsten Stärken kennen wir noch heute: 2, 5 und 7. Dazu kam eine Empfehlung für die Verwendung: auf der Straße (S für Drum-Corps und Marschmusik), in der Band (B; damals waren damit Orchester und Blasorchester gemeint) oder im Orchester (A für Big-Bands und Tanzorchester). Allerdings sind die Maße nicht genormt, sodass die Toleranzen teilweise recht groß sind. 5A-Stöcke beispielsweise rangieren zwischen 1,42 und 1,47 Zentimetern Durchmesser.

Länge

Die Länge der meisten Drumsticks liegt zwischen 39 und 42 Zentimetern, wobei beispielsweise Promark 7A, 5A, 5B und 2B konsequent in einer Länge von 16" (40, 64 cm) herstellt werden, während Vic Firths Längen mit der Dicke wachsen (7A: 39,4 cm, 5A und B: 40,6 cm und 2B: 41,28 cm).

Schulter

Ab dem Punkt, wo der Stock sich deutlich verjüngt, bis zum Ansatz der Spitze spricht man von der Schulter. Dabei ist wichtig zu beobachten, wie lang die Schulter ist und wie dünn der Stock am Tipansatz ist. Beginnt sie erst knapp vor der Spitze, fällt steil ab und ist am Ende kaum dünner als der Tip? Oder verjüngt sich der Stock ab der Hälfte sehr stark bis zu einem sehr kleinen Durchmesser am Tip?

Tipform

Man unterscheidet prinzipiell folgende Stockspitzen: Fass, rund, oval und dreieckig. Bei den dreieckigen Spitzen wird noch zwischen Eichel und Tropfen unterschieden.

Tipmaterial

Neben den aus Holz gedrechselten Spitzen werden oft auch Nylontips verwendet, außerdem bietet beispielsweise Vic Firth Stöcke mit Filz- und sogar Aluminiumtip an. Das Zusammenspiel dieser Eigenschaften definiert den Charakter des Stocks. Welcher Stick für den Einzelnen am besten geeignet ist, entscheidet sich dabei weniger nach dem aufgedruckten Code; auch Namen wie „Rock“, „Fusion“ oder „Session“ helfen nur bedingt. Hilfreicher ist es, bei der Stockwahl eine eigene Vorstellung von Spielgefühl, Dynamikbereich und Klang zu formulieren und zu überlegen, welche Drumstick-Eigenschaften helfen, diese Vorstellung umzusetzen.

Dynamikbereich

Überlegt als erstes, für welche Musik und damit für welchen Dynamikbereich ihr einen Stock sucht: Für eine Jazzband, bei der unter Umständen Kontrabass und Klavier unverstärkt spielen? Für eine Galaband, die vornehmlich in kleinen bis mittelgroßen Sälen spielt? Für eine Popband, die in mittelgroßen Clubs spielt? Oder für eine Rockband, bei der es ordentlich krachen muss?

Die Lautstärke wird in erster Linie durch die Masse bestimmt. Ein leichter Stock wird bei gleicher Spielweise leiser klingen als ein schwerer. Ist der Stock extralang, erhält man am Stockende zusätzlich etwas mehr Schwung. Auch der Verlauf der Schulter hat großen Einfluss auf die Lautstärke. Je länger und dünner sie ist, desto mehr Energie wird durch die Eigenvibration des Stocks absorbiert, desto leiser ist er also.

Klang

Soll die Trommel rund und grundtonbetont oder eher fein und obertonreich sein? Für die Klangfülle auf den Trommeln sind ebenfalls Masse und Eigenvibration des Stockes wichtig. Ist der Stock schwer und hart, wird viel Energie auf das Fell übertragen, die Trommel klingt mit sattem Grundton. Ist er leicht und federt stark zurück, absorbiert der Stock mehr Energie; der Klang wird obertonreicher.
Die Tipformen wiederum haben großen Einfluss auf den Beckenklang, wobei die Größe der auftreffenden Fläche ausschlaggebend ist. Je kleiner die Fläche, desto stärker werden die Obertöne angeregt. Je größer die Fläche, desto mehr tritt der Grundton in den Vordergrund. Während bei einer runden Spitze die Auftrefffläche immer gleich (klein) ist, lässt sich die Kontaktfläche bei allen anderen Stöcken je nach Winkel variieren. Nylon- oder gar Aluminiumtips erzeugen einen noch prägnanteren Beckenklang.
Neben den klassischen Tips experimentieren Stockhersteller auch mit anderen Formen. So bietet etwa Regal Tip Nylontips mit Rillen an, die die Haltbarkeit von Nylon mit dem Sound von Holz kombinieren sollen.

Spielgefühl

Bevorzugt ihr griffige, dicke „Äste“ oder lieber dünne Stöcke? Mögt ihr das Griffgefühl von rohem Holz? Oder fühlt sich glatter Lack besser an? Wenn eure Hände beim Spielen schwitzen, ist unlackiertes Holz vielleicht besser als lackiertes. Oder gar eine Spezialbeschichtung? Steht ihr auf einen ausgeprägten Rebound? Wenn ja, dann probiert Stöcke mit einer langen, dünnen Schulter. Wenn nicht, sind kurze, dicke Schultern möglicherweise die bessere Wahl. Insbesondere dann, wenn eure Spielweise die Schulter stark belastet. Wenn ihr zu diesen drei Aspekten ein paar Überlegungen angestellt habt, dann seid ihr dem Stock für eure Bedürfnisse bereits ein Stück näher gekommen und könnt mit einer deutlich konkreteren Vorstellung testen gehen.

Drumsticks - die Macher von A bis Z

Agner

1985 gründete der Flugzeugmechaniker Paul Agner in der Schweiz eine Firma für Holzelemente von der Drehbank. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus dank zahlreicher Kontakte in die eidgenössische Musikerszene die Herstellung von Drumsticks bis hin zum vollprofessionellen Sortiment. Nach wie vor arbeitet der Chef selbst in der Produktion mit. Unter anderem spielen Patrick Fa und Flo Dauner Agner-Drumsticks. Der Großteil der Modelle besteht aus Hickory, seltener aus Ahorn oder Hainbuche.

Ahead

Alles fing mit einem Paar Drumsticks an, den Advanced High Efficiency Alloy Drumsticks, kurz AHEAD. Offiziell im Jahr 1992 gegründet, hat sich Ahead, neben vielen anderen Schlagzeug-Features, auf die Produktion von Drumsticks aus Aluminium spezialisiert. Dieses ist leicht und sehr haltbar. Gründer Rick Grossman hatte sich das Konzept aus dem Sportbereich abgeschaut, wo das Material in den letzten Jahrzehnten zunehmend hölzerne Elemente wie Baseball- oder Hockeyschläger ersetzte. Das Aluminium soll außerdem eine schockdämpfende Wirkung haben und etwas mehr Rebound als hölzerne Modelle besitzen. Die Tips bestehen zumeist aus Nylon, was Becken und Felle schont. Für Fans des traditionellen Stock-Looks gibt es die Ahead-Drumsticks auch in hölzerner Optik. Im Promi-Katalog der Firma sind vor allem Rock-Schlagzeuger wie Lars Ulrich, Phil Rudd oder Rick Allen zu finden.  

Balbex

Der tschechische Hersteller offeriert ein Komplettsortiment inklusive Percussion-Instrumenten. Hier kann man sich seine ganz persönlichen Stöcke auch nach Maß anfertigen lassen – zum „Vorteilspreis“, wie es auf der Website heißt.  

Ice Stix

Der Hersteller aus Zettemin am Rande der mecklenburgischen Schweiz hat sich auf Hickory spezialisiert und dank seiner hohen Standards einen umfangreichen Artist Roster für sich gewinnen können.

Johnny Rabb Drumsticks

Johnny Rabb, seines Zeichens Fusion-Rocker, Schlagzeuger von Collective Soul und Gründer der Band BioDiesel stellte nicht nur als „Sport­drummer“ einen Weltrekord mit 1.071 Anschlägen auf, sondern erfand auch einen eigenen Stick, den „Rhythm Saw“. Das erste Paar kostete ihn 50 Dollar und wurde zur Basis einer innovativen Produktpalette.

Kit Tools

Die Drumsticks von Kit Tools bestehen aus handselektiertem Hickory-und Hard-Rock-Maple-Holz. Durch eine spezielle Legierung sind die Sticks besonders griffig und rutschen auch in hitzigen Proben und Gigs beim Spielen nicht so leicht aus der Hand.

Pellwood

Der Prager Ivan Pelišek ist ein echter Selfmademan. Noch zu Ostblockzeiten begann er auf einer selbstgebauten Drehbank (Basis: eine ausgediente Waschmaschine) Trommelstöcke für die einheimische Szene zu fertigen. Unter diesen erschwerten Bedingungen brauchte er anfangs eine Stunde pro Paar. Heute stellt seine Firma 33 verschiedene Stöcke in Serie her.  pellwood.com

Promark

Promark, seit 1957 als Familienunternehmen betrieben, arbeitet mit Mike Portnoy, Neil Peart oder Nick Mason als Endorsern. Für Schlagzeuger, die mit der Gewichtung ihrer Drumsticks experimentieren möchten, bietet sich die „Select Balance“-Serie an.
Diese führt Sticks in den Größen 7A, 5A und 5B, die es jeweils in „Forward“- (Gewichtung an der Spitze sorgt für kraftvolles und schnelles Spiel) beziehungsweise „Rebound“-Ausführung (Gewichtung am hinteren Ende sorgt für bewegliches und dezenteres Spiel) gibt. Anfang 2016 stellte Promark die neuartige „ActiveGrip“-Beschichtung vor, gedacht für Drummer, denen die Drumsticks aufgrund von Handschweiß regelmäßig entgleiten. Die Beschichtung wird durch Wärme aktiviert und dabei rutschfest. Naturfreunden bietet der in Houston ansässige Hersteller die Modelle der „The Natural“-Serie an, die ohne Beschichtung auskommt.

Regal Tip

Als Joe Calato in den 1940ern seine Laufbahn als Profi-Drummer begann, konnte ihn kein von den existierenden Firmen hergestellter Drumstick so recht überzeugen. Daher fing er an, selbst zu experimentieren. Revolutionär waren die von ihm entwickelten Nylon-Spitzen, die für eine höhere Lebensdauer der Drumsticks sorgen sollten. Neben verschiedenen Modellen bietet Regal Tip seit kurzem die „E-Tip“-Technologie an, bei der die Nylon-Spitzen mit feinen Rillen versehen sind, was für einen wärmeren und dunkleren Beckenton sorgt und die Langlebigkeit der Stöcke erhöhen soll.

Rohema

Schon seit 1888 stellt der deutsche Betrieb Rohema Musikinstrumente und eben auch Drumsticks her. Die Firma wird in fünfter Generation als Familienunternehmen betrieben. Besonders deutsche Drummer wie Bela B, Dirk Erchinger oder Tobias Mertens setzen auf Rohema-Stöcke des Markenzeichens  „The German Drumstick“. Das Holz für die Hickory-Modelle wird nach schonender Trocknung direkt aus den USA bezogen. Rohema bietet bezogen auf das Gewicht der Drumsticks und den damit verbundenen Schwung beim Trommeln einige Optionen an. Hierfür wird auch erfolgreich mit eher ungewöhnlichen Materialien wie deutscher Hainbuche (leichter als Hickory) oder Schichtholz aus Buchenfurnieren (schwerer als Hickory) experimentiert.

Vater

Vaters Geschichte begann 1956 in einem kleinen Musikladen in Boston. Der Markenname wurde allerdings erst in den 1980ern auf die Drumsticks gedruckt, nachdem Vater viele Jahre für andere große Marken produziert und als eine der ersten Firmen Signature-Modelle, beispielsweise für Buddy Rich, hergestellt hatte. Mittlerweile verlassen täglich etwa 25.000 Stöcke die Werkstatt. Unter anderen sind Chad Smith, Mike Mangini und Stewart Copeland Vater-Vertreter. Für seine Hickory-Modelle verarbeitet das Familienunternehmen Königsnuss- und Schuppenrinden-Hickory, woraus auch Hammer- oder Axtschäfte bestehen. Die Produktpalette deckt vom sehr dünnen Jazz-Modell bis zum baumdicken Metal-Prügel alles ab. Die Drum­sticks mit Nylontip werden einem speziellen Klebeverfahren unterzogen. Vater garantiert, dass die Spitze sich hierdurch nicht vom Stock lösen kann.

Vic Firth

Wer „Drumstick“ sagt, muss auch „Vic Firth“ sagen. Der 1963 in Boston gegründete Betrieb stieg schnell zum Weltmarktführer auf. Getreu seinem Motto, für jeden Schlagzeuger the perfect pair finden zu wollen, unterzieht der Hersteller jeden Stock einer peniblen Qualitätskontrolle und gleicht die Paare nicht nur in Sachen Gewicht und Balance, sondern auch bezogen auf die Farbe des Materials aufeinander ab. Er zählt Thomas Lang, Vinnie Colaiuta oder Steve Gadd zu seinem Artist Roster, die an den auf sie zugeschnittenen Signature-Modellen mitarbeiten. Im Produktkatalog findet sich auch einer der meistgekauften Drumsticks der Welt: der 5A American Classic aus Hickory. Der genau 40,64 Zentimeter lange und 1,44 Zentimeter dicke Stock mit seiner tropfenförmigen Spitze ist in vielen Beschichtungen und Spitzen-Materialien erhältlich, beispielsweise Nylon, Filz oder Aluminium. Für Heavy-Player mit hohem Stockverschleiß hält Vic Firth die Titan-Serie aus Karbonfaser bereit. Sie soll die langlebigste Drumstick-Serie sein.

Wincent

Um Mängeln wie aufgelösten Tips oder abgehobelten Stockhälsen vorzubeugen, haben die Schweden ihre Produktionsschritte angepasst: Die Stockspitze wird nicht geschnitten oder gesägt, sondern für die Holzstruktur schonender mit einem Stein geschliffen. Um die Oberfläche der Stöcke haltbarer zu machen und Kerben zu versiegeln, wird ein spezielles Wachs aufgetragen, das das Holz vor harten Schlägen schützt und ihm dennoch genug Flexibilität verleiht, um diese zu absorbieren. Kein Wunder also, dass vor allem Heavy Hitter wie Mikkey Dee (Motörhead) auf Wincent-Drumsticks zurückgreifen.

Zildjian

Richtig gelesen: Zildjian. Als eine der ältes­ten Beckenmarken weltweit kennt sich die Firma auch in allen anderen Themenbereichen rund ums Schlagzeug aus und stieg 1988 mit eigenen Modellen in den Drumstick-Markt ein. Ansässig in Alabama, wo praktischerweise eines der größten Hickory-Vorkommen der USA wächst, versorgt Zildjian trotz seiner relativ jungen Stock-Geschichte viele namhafte Drummer wie Travis Barker, Dave Grohl oder Dennis Chambers.

Von Beginn an sorgte der Hersteller dabei immer wieder mit Innovationen für Aufsehen. So reduziert beispielsweise die patentierte Anti-Vine-Technologie der gleichnamigen Drumstick-Serie Vibrationen im Stick und sorgt hierdurch für bessere Kontrolle und ein angenehmes Feeling. Für schwitzige Hände empfiehlt sich die in verschiedenen Farben erhältliche Dip-Serie, deren Drumsticks am hinteren Ende beschichtet sind.

Drumsticks: die Qual der Wahl …

… kann euch dieses Special leider nicht abnehmen. Aber hoffentlich habt ihr nun eine etwas genauere Vorstellung davon, wie der für euch optimale Stock beschaffen sein könnte. Das reduziert die Zahl der zu probierenden Modelle von über 500 auf womöglich unter zehn. Und wer dann immer noch nicht genau weiß, wo er anfangen soll, dem sei folgender Rat mit auf den Weg gegeben: Kauft je ein Paar 7A, 5A und 5B Drumsticks und bestimmt zunächst einmal aus dieser Auswahl euren Favoriten. Es spricht schließlich nichts dagegen, ein Leben lang 5A zu spielen. Andererseits wird es für euch interessant und für eure Soundpalette enorm bereichernd sein, etwas weiter links und rechts im Stickregal zu stöbern.

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