Tama Hi Hat Pedale

Tamas Hi Hat Stative haben diverse technische Neuerungen erhalten. Sie sollen den Drumpedalen in Sachen Lauf­eigenschaften in nichts nachstehen. Wir haben sie getestet.

Vier verschiedene Stative von Tama standen uns zum Test zur Verfügung, die allesamt eines gemeinsam haben: Sie besitzen ein zweibeiniges Unterteil, das platzsparenden Aufbau garantiert. Sie stehen dabei jedoch mindestens so sicher wie Stative mit dreibeinigen Konstruktionen. Grund dafür ist ein kleiner Metallsockel unterhalb der Trittplatte, der für optimale Balance und Stabilität sorgt.

Zum besseren Positionieren lassen sich bei allen Stativen die Füße beziehungsweise die Pedale drehen. Das HH805D Hi Hat Pedal hat eine Trittplatte im typischen Iron Cobra Design, das bequemes Spiel ermöglicht und über seine ebene Oberfläche sämtliche Techniken zulässt. Das Tama Pedal steht wie eine Eins, kann aber durch ausziehbare Dornen an den Gummifüßen zusätzlich am Boden verankert werden.

Tama HH805D: noch mehr Raffinessen

Neu am Tama HH805D ist außerdem der verstellbare Winkel des Pedals. Indem man zwei Schrauben löst, die am Sockel angebracht sind, lässt sich die Trittplatte stufenweise nach oben und unten bewegen. Somit lässt sich der Winkel exakt auf das linke Pedal der Doppelfußmaschine einstellen, sofern eine im Einsatz ist. Die Federspannung lässt sich per Drehung der Plastikmanschette im unteren Bereich in sechs unterschiedlichen Stufen einstellen. Das untere Hi Hat Becken sitzt auf einer federgestützten Auflage, mit dem sich das Becken präzise neigen lässt.

Mit dabei ist auch Tamas neue Hi Hat Clutch, mit der das umständliche Auf- und Zuschrauben Geschichte ist. Mit einer einzigen Bewegung schnappt die Clutch zu oder auf und sorgt sogleich für den optimalen Sitz des oberen Beckens.

Zum Lieferumfang gehört eine zusätzliche kürzere Stange die nach Belieben getauscht werden kann.

Ähnlich wie das Iron Cobra Bassdrumpedal reagiert auch das Hi Hat Pedal schnell, präzise und leichtgängig – und zwar ohne jegliche Nebengeräusche. Blitzschnell geht auch der Transport vonstatten, denn die Bodenplatte lässt sich einfach nach oben klappen, ohne das Pedal zusätzlich am Stativ befestigen zu müssen.

Hi Hat Stativ HH905D: weich und geschmeidig

Das HH905D Hi Hat Stativ von Tama ist mit einem Bandzug ausgestattet, besitzt aber abgesehen davon dieselben Eigenschaften wie das Modell mit Doppelkette. Einzig und allein das Spielgefühl ist ein anderes. Das Tama Pedal mit dem gelben Bandzug läuft noch eine Spur weicher und geschmeidiger. Zusätzlich reagiert das Pedal auch ein wenig direkter als sein Pendant mit Kettenzug.

Auch die Tama HH915D Speed Cobra Hi Hat Maschine profitiert von denselben technischen Neuerungen wie die Iron Cobra Stative. Allerdings ist die Trittplatte, wie auch bei der Speed-Cobra-Fußmaschine, wesentlich länger. Das ermöglicht flexibleres Spiel und eine noch bessere Kontrolle. Das Spielgefühl unterscheidet sich aber nur marginal. Auch preislich liegen beide gleichauf.

Das Tama HH315D ist der kleine Bruder des Speed Cobra Stativs, das mit weniger technischen Finessen auskommen muss. Dadurch ist es aber auch preisgünstiger. So haben unter anderem die Gummifüße keine Dornen und die Trittplatte keine Verstellmöglichkeit des Winkels. Auf die Schnellspannschraube muss man verzichten. Ebenso auf eine Bodenplatte wie bei der HH915D. Die Standfestigkeit ist aber in jeder Situation gegeben, und die Federspannung lässt sich ebenfalls sechsstufig einstellen. Die Spieleigenschaften können sich sehen lassen. Das Pedal reagiert, wenn auch nicht ganz so flüssig wie der große Bruder, direkt und schnell. Den meisten Drummern dürfte es als verlässliches Arbeitsgerät genügen.

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