Ginger Baker (Ex-Cream-Drummer) ist tot

Am Morgen des 6. Oktober 2019 ist Ginger Baker in …einem Krankenhaus gestorben. Der Ex-Cream-Drummer kämpfte zwei Wochen um sein Leben. Dann musste er sich geschlagen geben. Er wurde …80 Jahre alt.

 

 

Woran starb Ginger Baker?

Die offizielle Todesursache wurde bisher noch nicht bekannt geben. Fest steht jedoch, dass sich der Gesundheitszustand von Baker in den letzten Jahren stark verschlechtert hatte. 2016 musste er sich einer Operation am offenen Herzen unterziehen. Der Musiker litt an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, welche eine Verengung der Atemwege zur folge hat. Außerdem an einer degenerativen Arthorse, die laut Baker "extrem schmerzhaft" sei.
Nach einem zweiwöchigen Kampf ist Ginger Baker am 6. Oktober Sonntagmorgens im Alter von 80 Jahren verstorben.

Ginger Baker feierte seine größten musikalischen Erfolge mit der Band Cream, die er 1966 mit Gitarrist Eric Clapton und Bassist Jack Bruce gründete. Nach zwei Jahren und vier wegweisenden Alben war das Trio allerdings schon wieder Geschichte. Ab 1970 trommelte Baker mit seiner Band Air Force und veröffentlichte mehrere Soloalben.
Unter Drummern ist er einerseits bekannt für sein virtuoses Spiel (wie das Drum-Solo im Cream-Song „Toad“) und seine Wutausbrüche, die auch mancher Journalist spüren bekam - zu sehen im Dokumentarfilm „Beware of Mr. Baker“, 2012. Außerdem etablierte er den Gebrauch von zwei Bassdrums in der Rockmusik. In der Bestenliste des Rolling Stone der „100 Größten Schlagzeugern Aller Zeiten“ nimmt er den dritten Platz ein.