Workshop: Oriental Grooves – Teil 1

Daniel Schild nimmt euch in dieser neuen Workshop­reihe mit auf eine Reise in die Welt orientalischer ­Grooves, zu Rhythmen wie „Ayub“ oder „Masmoudi“, die er auf das Schlagzeug überträgt. 

Hallo, Merhaba, Salam, As-salam aleikum, liebe Freunde der exotischen Trommelkunst. In mehr als 15 Jahren, in denen ich mit vielen Künstlern aus dem Iran, Dubai, Türkei oder Armenien im Rahmen von Tournee- und Studioproduktionen arbeiten konnte, hat sich ein ordentlicher Fundus an traditionellen Groove-Adaptionen und modernen Variationen für orientalischen Pop, aber auch für Jazz und Funk angesammelt. Zudem werde ich euch in jeder Ausgabe ein Album beziehungsweise einen Künstler empfehlen und den jeweiligen Drummer der Scheibe vorstellen.

Ayub-Rhythmus am Schlagzeug

Diesmal steht der arabische Rhythmus Ayub im Fokus. Wie in der lateinamerikanischen Musik ist in der orientalischen Musik das Drumset kein traditionelles Instrument. Hier sind der Großteil der Drumset-Grooves von Percussion-Instrumenten wie der Darbuka für das Drumset adaptiert worden. Traditionell wird der Ayub-Groove als 2/4 notiert. Hier habe ich ihn euch der Einfachheit halber aber als 4/4 notiert (Beispiel 1). Der Groove ähnelt dem karibischen Soca.
Der gebräuchlichste Tempo-Rahmen für den Ayub liegt zwischen 80 und 90/95 bpm. Natürlich könnt ihr ihn aber auch in schnelleren Tempi spielen. Startet zunächst, wie in Beispiel 1 notiert, mit einer Achtel-Hi-Hat-Begleitung und achtet besonders auf sauberes Spiel der beiden 32tel-Ghost-Notes auf der Zählzeit 3e.

Den vollständigen und viele weitere spannende Artikel findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 3/17.