Workshop: Paradiddle Deluxe – Teil 1

Schon wieder Paradiddle? Oh ja! In diesem neuen Schlagzeug-Workshop erfahrt ihr, wie man Grooves und Fills mithilfe des Rudiment-Klassikers und seinem engen Verwandten Paraparadiddle in neuem Licht erstrahlen lassen kann. Los geht es mit den Basis-Stickings und Sticking-Kombinationen.

In dieser Workshop-Reihe geht es um Stickings in ungeraden Gruppen gehen, um verschiedene Notenwerte, rhythmische Verschiebungen und Kombinationen. Nun aber erst mal zu den Basics: Stickings und Stickingkombinationen.

Die Rudiment-Grundlagen

Um für die Übungen gut vorbereitet sein, widmen wir uns erst einmal der Übung 1 a-d, die die grundlegenden Stickings darstellt. Im Beispiel 1 findet ihr die Rudiments Paradiddle und Paraparadiddle als Sechzehntel-Noten notiert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben der beiden Rudiments, beginnend mit rechts und links.
Die folgenden Übungen – Kombinationen der beiden Rudiments – setzen die beidseitige Beherrschung beider Figuren voraus.

Paradiddle-Kombinationen

In Übung 2 geht es ums Kombinieren der beiden Rudiments, und hier bewegen wir uns gleich in ein ungerades Taktart-Schema. Davon solltet ihr euch nicht zu sehr abschrecken lassen.
Bekanntermaßen beinhaltet der Paradiddle vier und der Paraparadiddle sechs Schläge. Bei der Kombination der beiden entsteht also ein Sticking aus zehn Schlägen – also ein Pattern, das sich nach zehn Schlägen wiederholt. Allerdings verschiebt sich der Handsatz nach einem Durchgang. Somit trainieren wir hier, zusammengefasst in einer Übung, Paradiddle und Paraparadiddle mit jeweils beiden Händen zu beginnen. Stellt euer Metronom auf die Taktart 5/4 ein und spielt das Sticking in Sechzehntel-Noten.
In Übung 2b kombinieren wir zwei Durchgänge Paradiddle und einen Durchgang Paraparadiddle.

Den vollständigen und viele weitere spannende Artikel findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 3/17.