Workshop: Paradiddles Deluxe – Teil 2

In der ersten Folge des Paradiddle-Workshops wurden die Basis-Stickings und Sticking-Kombina­tionen vorgestellt. In Folge zwei behandelt Tobias Mertens ­verschiedene Kombinations­möglichkeiten.

In diesem Workshop soll es darum gehen, die in der letzten Folge gelernten Stickings in Form von Hand- und Fußkombinationen zu orchestrieren. Die folgenden Übungen haben rudimentären Charakter, sind aber essentiell, damit ihr die in den folgenden Workshops entstehenden komplexen Kombinationen in „Gospel Chops“-Manier spielen könnt.
Übung 1 verfolgt das Konzept, die Bassdrum auf jede Sechzehntel-Notenposition legen zu können. Das zu Grunde liegende Sticking für Übung 1 ist der Paradiddle.
Das Sticking wird in zwei Teile (I und II) unterteilt. Wenn ihr wollt, könnt ihr also von jeder Unterübung (1a bis 1d) nur den ersten oder nur den zweiten Teil repetitiv üben.
Die Hände dürft ihr beide auf der Snaredrum positionieren oder auf zwei verschiedenen Spielflächen, beispielsweise die rechte Hand aufs Floortom und die linke auf die Snaredrum. (Beispiel 1)
Bei den Beispielen 1b bis 1d könnt ihr den fünften  Schlag mit der linken Hand als Backbeat auf der Snare spielen, um eine feste Zählzeit im Pattern zu haben. Die linke Hand kann am besten auf der Hi-Hat gespielt werden, die rechte Hand auf dem Floortom.

 
 

Paradiddle-Kombinationen

Diejenigen unter euch, die mehr Ideenfutter brauchen, können die Teile I und II unterschiedlich kombinieren und so neue Stickings kreieren. Ein Beispiel: Verbindet Teil I von Übung 1a mit Teil II von Übung 1b. Oder ihr kombiniert Teil II von Übung 1c mit Teil I von Übung 1a  (Beispiel 2).

Den vollständigen und viele weitere spannende Artikel findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 4/17.