Patternwirtschaft – Teil 6

In der letzten Folge seines Workshops zeigt euch Philip „Bo“ Borgmann, wie ihr mit leichten Veränderungen des Patterns spannende Akzente setzen könnt.

Moin Drumheads,
jetzt ist es schon soweit und ich melde mich mit dem sechsten und damit letzten Teil der Patternwirtschaft. Bisher haben wir das „Ursprungspattern“ verteilt, den Startpunkt verändert und es in verschiedenen Subdivisions gespielt, aber die Schlagabfolge immer so belassen wie sie ist. In dieser Folge verlängern wir das Pattern um zwei beziehungsweise vier Schläge und können so viele interessante Akzentkombinationen und Gruppen bilden.

Notenbeispiel 1 zeigt nur der Vollständigkeit halber noch einmal das Pattern und macht deutlich, dass es sich um eine Gruppe von vier Schlägen handelt. In Beispiel 2 seht ihr jetzt eine Gruppe aus sechs Schlägen. Am Anfang des Patterns sind ein Akzent mit der rechten Hand und eine Ghostnote mit der linken Hand hinzugekommen. Um diese Gruppe in einem Takt mit Sechzehntelnoten darstellen zu können, habe ich eine Gruppe von vier Schlägen am Ende eingefügt. Bei Beispiel 3 habe ich nun vier Schläge hinzugefügt – ebenfalls hand to hand und jeweils ein Akzent gefolgt von einer Ghostnote – und somit eine Gruppe aus acht Schlägen gebildet.

Spannende Fill-Ins

Jetzt geht es an die Kombinationen. Es wird also ein wenig mathematisch. Um später spannende Fills mit diesen Gruppen spielen zu können, habe ich mich entschieden, die verschiedenen Gruppen in zweitaktigen Formen zu bilden. Das heißt, dass wir immer 32 Schläge zur Verfügung haben. Beispiel 4 zeigt die Kombination aus der Vierer- und der Sechsergruppe immer im Wechsel. Dreimal hintereinander gespielt ergeben diese Gruppen allerdings nur dreißig Schläge, also habe ich kurzerhand zwei Akzente (R L) am Ende eingebaut und komme somit einwandfrei aus.
In Beispiel 5 habe ich zweimal …

Den vollständigen Artikel und viele andere Themen rund ums Schlagzeug findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 2/2017.