Test: Sonor Steve Smith Signature Snaredrum

Steve Smith traf 1977 sofort Amors Pfeil beim Betrachten eines Sonor-Drumsets. Kurze Zeit darauf war ­Journeys Steve Smith Besitzer eines Doublebass-Sets und Sonor-Endorser. Das alles liegt nun 40 Jahre ­zurück. Um diese Rubinhochzeit gebührend zu feiern, wurde eine Signature-Snare aus der Taufe ­
gehoben, die es in sich hat.

Es ist so ähnlich wie beim Kochen – nicht immer muss man nach extravaganten Zutaten suchen, um ein erstklassiges Gericht zu kreieren. Der Zauber und der erlesene Geschmack liegen oft in der schlichten Einfachheit der verwendeten Produkte. Nach diesem Credo wurde auch die auf 77 Stück weltweit limitierte 40th Anniversary Steve Smith Snaredrum gebaut.

Steve Smiths Sonor-Snare in schnörkelloser Eleganz

Man nehme einen aus neun Lagen bestehenden, sechs Millimeter starken und 14 auf 5,75 Zoll großen Buchenkessel und versehe diesen mit einer runden Gratung. Da das Auge ja bekanntlich mitisst, lege man zusätzlich noch eine Außenlage und eine Innenlage Mountain-Burl-Furnier darüber. Dazu noch eine Dual-Glide-Parallelabhebung sowie einen Sonor-Soundwire-Teppich mit 24 Spiralen aus Stahl und ein paar Superprofile-Spannreifen. Als Krönung versehe man das Ganze mit acht Sonor-Phonic-Spannböckchen, und fertig ist das Festmahl – pardon – die Trommel.

 
 

Sonor Steve Smith Signature Snaredrum Kompakt

Herkunft Deutschland
Vertrieb Sonor Germany
Kontakt www.sonor.com
Preis (UVP) 1.373 Euro

Holt man so ein Instrument aus dem Case, das im Übrigen im Lieferumfang enthalten ist, geht einem das Herz auf. Schnörkellose Eleganz in einer derart perfekten Verarbeitung kriegt man nicht alle Tage zu sehen. Selbst die Suche nach dem berühmt-berüchtigten Haar in der Suppe bleibt ergebnislos. Hier stimmt einfach alles!
Auch soundtechnisch hat diese Jubiläums-Snare überaus viel zu bieten, egal in welcher Stimmlage. Dank seiner runden Gratung liefert das gute Stück einen weichen und bassigen Ton, begleitet  von einem rundum harmonischen Sustain.

Den vollständigen und viele weitere spannende Artikel findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 5/17.