Test Tama SLP Classic Dry Aluminium Snare: Funk im Tank

Über Bubinga und Maple bis hin zu soliden Bronze- oder Messingsnaredrums findet man in der SLP-Serie fast alle ­Materialien und ­Kesselgrößen. Zu dieser ­Reihe ­gesellt sich nun eine Aluminium-Snare. Auch sie ­beweist, dass günstig nicht gleich billig sein muss.

Der nahtlos gezogene 1,2 Millimeter dicke Kessel ist tadellos verarbeitet. Sowohl die Gratungen als auch das Snarebed bieten keinerlei Grund zur Beanstandung und bilden ein erstklassiges Fundament für einen tollen, vielseitigen Sound. Untermalt wird diese Basis von Markenfellen, die werksseitig zum Einsatz kommen. Als Schlagfell tut hier ein weiß aufgerauhtes Evans G1 seinen Dienst, als Reso-Fell ein Evans Hazy 300. Abgerundet wird alles durch einen Tama-Starclassic-Snareteppich. Mit derartigem Rüstzeug steht dem Spielvergnügen nichts mehr im Wege.


Kompakt Tama SLP Classic Dry Aluminium Snare

HerkunftChina
Vertriebmeinldistribution.eu
Kontaktwww.tama.de
Preis (UVP)299 Euro

 
 

Amtliche Alu-Snare

Die MCHL5S-Lugs, die man aus Tamas Superstar-Serie kennt, machen auch an der SLP LAL1455, wie die Knarre ganz amtlich heißt, einen hervorragenden Job. Ebenso die Mighty Steel Hoops und die MCS70A-Abhebung. Das Stimmen geht leicht von der Hand und führt zügig zu einem soliden Ergebnis. Man merkt dem dünnen Alukessel beim Stimmen schnell an, dass eine tiefe Stimmlage nicht ganz das ist, wo sich diese Trommel zu Hause fühlt.