Tama SLP Mirage Limited Edition: Glas, so hart wie Bonzo

Bereits 2016 ließ Tama mit dem Silverstar Mirage die legendäre Acryl-Ära wieder aufleben. Auch die limitierte SLP-Mirage-Snare setzt auf traditionelle Sounds und spacige Optik, ist aber mit neuester Technik ausgestattet.

Trommeln aus Acryl traten erstmalig in den 1970ern in Erscheinung. Sie waren zu dieser Zeit schwer angesagt. Herzhafte Drummer wie John „Bonzo“ Bonham von Led Zeppelin, Ian „Paicey“ Paice von Deep Purple, Keith „das Tier“ Moon von The Who oder Colin „Cozy” Powell von Rainbow hämmerten sich durch die buntscheckige Ära.

Nahtlose Acryl-Snare

Nach und nach verschwanden die Acrylglas-Trommeln allerdings wieder von der Bildfläche. Vor allem bei ausgedehntem Touring verkratzten die Oberflächen recht schnell und wurden stumpf, weil die Cases noch längst nicht so weich gepolstert waren wie heutzutage und die Drum-Techs ein bisschen gröber mit den Teilen um sich geworfen haben sollen.
Tamas 14 x 6,5 Zoll große Trommel ist, auch wenn sie es angesichts der luftigen Optik nicht zu sein scheint, ähnlich schwer wie ein Modell aus Holz. Der nahtlose Acryl-Kessel misst eine Stärke von fünf Millimetern und trägt das S.L.P.-Logo.

Kompakt

Kesselmaterial Acryl    
Abhebung Linear Drive, 20 Spiralen    
Kesselstärke 6 mm    
Felle Evans G1    
Vertrieb Meinl Distribution    
Kontakt tama.de    
Preis (UVP) 299 Euro    

Perfekte Snareteppich-Spannung

Das „Sound Lab Project” wurde einst ins Leben gerufen, um Drummern eine möglichst große Auswahl an verschiedenen Snares zu bieten, mit dem Ziel, den eigenen individuellen Klang weiterzuentwickeln. Trotz hochwertiger Materialien und entsprechender Hardware sollen die einzelnen Modelle erschwinglich bleiben. So auch die SLP Mirage Snare, die mit knapp dreihundert Euro durchaus bezahlbar bleibt.
Die stabilen Gussspannreifen passen optisch gut zum dünnen Acryl-Kessel und sorgen neben einer robusten Optik für ein hohes Maß an Stimmstabilität. Die aufgezogenen einschichtigen Felle sind von Evans. Als Schlagfell dient ein …

Den vollständigen Artikel und viele andere Themen rund ums Schlagzeug findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 2/2017.