Test Trick Drums Dominator und Pro 1-V Big Foot Doppelpedale

Wir haben uns das Trick Big Foot Pedal und die leicht abgespeckte Dominator-Fußmaschine im Test etwas genauer angeschaut.

Wer sich dazu entscheidet, ein Trick-Drum-Doppelpedal zu kaufen, erhält zwei Einzelpedale, die mittels einer vierfach kugelgelagerten Aluminium-Welle zu einem Doppelpedal verbunden werden. Dieser Umstand sorgt einerseits dafür, dass der Antrieb auf beiden Pedalen liegt – bei den meisten anderen Herstellern wird die Feder sowohl für das Master- als auch das Slavepedal am Masterpedal montiert – andererseits ist hier auch die Möglichkeit geboten, ein Doublebass-Set mit je einer Fußmaschine zu spielen.  

Bigfoot Longboard Fußmaschine

Packt man die Trick-Pedale aus, hält man also fürs Erste zwei sauber gearbeitete, überaus edel und robust wirkende Pedale in Händen. Der Umbau zum Doppelpedal ist in wenigen Minuten vollzogen. Seitlich die Kappe abschrauben, die das Federgehäuse verschließt, und die Aufhängung für den Slave-Beater festschrauben. That's it!
Der Rahmen des V-1 Big Foot ist aus matt gebürstetem Aluminium gefertigt. Er besteht aus fünf Komponenten: einer soliden Bodenplatte, auf der die Klemme zur Befestigung an die Bassdrum montiert ist, sowie der Säule mit dem Druckfedergehäuse. Zudem ist die Aufnahme der Fußplatte darauf montiert.

 
 

HerkunftUSA
VertriebThomann
Kontaktwww.thomann.de
Preis (UVP)Pro1-V Big Foot Doppelpedal: 998 Euro
Dominator Doppelpedal: 698 Euro

Dieses schlichte Erscheinungsbild vermittelt einen wartungsfreien Eindruck. Im oberen Teil der Säule sitzt die Druckfeder. Diese drückt mittels einer großen, geriffelten Rändelschraube, die von vorne zu bedienen ist, auf eine in der Säule fest montierte Pleuelstange. Somit lässt sich die Federspannung jederzeit und ohne Probleme ändern.
Die Pleuelstange selbst besteht aus Titan und hält jeder Belastung stand. Mit ihr lassen sich extrem hohe sowie enorm lockere Federspannungen realisieren. Selbst wenn man die Spannung stark lockert, ist das Pedal noch äußerst präzise zu bedienen. Egal wie eingestellt – jeder Tritt wird vollkommen linear auf das Fell übertragen.
Auf der Antriebswelle sitzen jeweils zwei Klemmen. Diese dienen der stufenlosen Einstellung der Fußplatte und des Beaterwinkels. Mittels einer großzügigen Skala kann man ablesen, wie das jeweilige Pedal eingestellt ist. Zusätzlich besitzt der Zug des Direct Drive drei kugelgelagerte Bohrungen, mit denen wiederum die Trittplatte in der Höhe variiert werden kann. Das Pedal bietet also etliche Einstellungsmöglichkeiten, ohne dabei etwas zu verkomplizieren.
Die wesentlichen Einstellungen lassen sich auch vornehmen, wenn das Pedal bereits an der Bassdrum montiert ist. Die Montage funktioniert über einen Klemmhebel. Diesen einfach runterdrücken und das Pedal an den Spannreifen der Bassdrum schieben – voila! Schon ist die Fußmaschine fest verankert.

Den vollständigen und viele weitere spannende Artikel findet ihr in der DrumHeads!!-Ausgabe 4/17.